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CoVLAB, die mobile Corona-Teststation

CoVLAB ist der innovative Beitrag der Baden-Württemberg Stiftung, die Corona-Pandemie zu bewältigen. Herzstück der Initiative ist ein mobiles Testlabor, das bedarfsgerecht an wechselnden Brennpunkten vor Ort eingesetzt werden kann.

Dazu zählen zum Beispiel Alten- und Pflegeheime oder Justizvollzugsanstalten. Da hier viele Menschen dauerhaft zusammen untergebracht sind, kann sich eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 potenziell schnell verbreiten und besonders verheerend auswirken. Die Idee von CoVLAB ist, Reihentests beim Personal und gegebenenfalls den Bewohnern dieser Einrichtungen durchzuführen, um Infektionen frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen ergreifen zu können.

Die Proben werden dabei vor Ort oder im direkten Umfeld entnommen und anschließend direkt im mobilen Testlabor unter entsprechenden Sicherheitsstandards ausgewertet. Innerhalb eines Tages liefert CoVLAB so ein medizinisch belastbares Ergebnis darüber, ob die Testperson infiziert ist. Die medizinische Expertise für diesen Prozess – vom Rachen- und Nasenabstrich bis zur Befundung – gewährleistet die Universitätsmedizin Mannheim als Laborbetreiberin des Mobils.

Eine weitere Besonderheit des Konzepts ist die enge Verzahnung mit der Pandemieforschung in Baden-Württemberg, denn die entnommenen Proben und Testergebnisse können – mit Einwilligung der getesteten Personen und anonymisiert – in medizinische Biobanken und Datenarchive überführt und für laufende und noch bevorstehende Studien verwendet werden. So leistet CoVLAB eine wertvolle Unterstützung bei der Eindämmung des aktuellen Infektionsgeschehens und der Prävention künftiger Pandemien.