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Die PCR-Analyse weist das Virus anhand seines Erbmaterials nach

Enthält die Probe den Erreger SARS-CoV-2, erhält man in dem folgenden Prozess ein positives Testergebnis:

  • Im ersten Schritt wird das SARS-CoV-2-Viruspartikel aus dem Probenmaterial am Wattestäbchen in einer Flüssigkeit herausgelöst.

  • Nach der Aufreinigung der Probe wird die „verräterische“ Erbsubstanz des Virus anhand von drei spezifischen Genen des SARS-CoV-2-Virus durch eine so genannte Polymerase-Kettenreaktion (PCR) nachgewiesen.

  • Die PCR verwendet einen so genannten Thermocycler. Das ist ein Gerät, welches das PCR-Reaktionsgemisch mit der Virus-RNA in schneller Folge sehr unterschiedlichen Temperaturen unterwirft.

  • Die verschiedenen Reagenzien, die in den Probengefäßen mit dem Probenmaterial vermischt werden, erlauben während der Temperaturzyklen eine millionenfache Vervielfältigung der Zielgene des ursprünglich in der Probe nur in Spuren vorhandenen Virus-Erbguts.

  • Dies führt zu einer massiven Verstärkung des Virussignals im Reaktionsmix. In dem Gemisch mit einem Enzym können so millionenfache Kopien dieser Erbgutabschnitte erzeugt und zum Beispiel durch Fluoreszenzfarbstoffe im PCR-Gerät nachgewiesen werden.

  • Eine an das PCR-Gerät angeschlossene Software wertet die Analyseergebnisse technisch und medizinisch aus und schickt sie elektronisch zur Befundung an die Universitätsmedizin Mannheim.

Infografik zu den Testverfahren: