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Wie wird das Probenmaterial im CoVLAB entnommen?

Wir führen Abstriche zunächst aus dem Rachen und dann aus der Nase durch. Unser Testpersonal trägt dabei eine Schutzmontur aus Atemmaske (mindestens FFP2), Gesichtsschild oder Schutzbrille, Kittel und Handschuhen. Die Prozedur der Abstriche kann kurzzeitig als unangenehm empfunden werden.

Was passiert genau bei den Abstrichen?

Zunächst wird ein spezielles Wattestäbchen in den Mund gerade bis zur Rachenwand eingeführt. Die Probe wird durch eine seitliche Wischbewegung genommen. Beim Einführen und Herausziehen des Stäbchens muss man darauf achten, die Zähne oder die Zunge nicht zu berühren, um Verunreinigungen der Probe zu vermeiden. Anschließend wird dasselbe Wattestäbchen nacheinander in beide Nasenlöcher eingeführt und etwas nach oben geschoben, um einen Abstrich von der Nasenschleimhaut zu entnehmen.

Warum kann mit den Abstrichen eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 nachgewiesen werden?

Das Coronavirus SARS-CoV-2 gelangt über die oberen Atemwege in den menschlichen Körper und vermehrt sich zu Beginn der Infektion in erster Linie in der Nasen- und Rachenschleimhaut. Durch einen Abstrich der Rachen- und/oder Nasenwand mit einem speziellen Wattestäbchen entnimmt man etwas von der Schleimhaut und kann diese anschließend darauf untersuchen, ob sich das Coronavirus SARS-CoV-2 darin findet.

Welche Möglichkeiten zur Probengewinnung gibt es noch und warum werden diese im CoVLAB nicht durchgeführt?

Beim Nasen-Rachen-Abstrich wird ein Wattestäbchen durch die Nase so weit eingeführt, bis es zur Rachenwand gelangt und dann ein Abstrich von der Rachenschleimhaut genommen. Dieses Verfahren wird von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zwar als Standardverfahren empfohlen, da es etwas genauere Ergebnisse liefert als ein reiner Rachenabstrich. Allerdings ist es für die Testperson auch unangenehmer. Daher führen wir im CoVLAB einen Rachenabstrich durch den Mund durch und ergänzen diesen durch einen Nasenabstrich.

Aktuell laufen Studien zur Probengewinnung aus dem Speichel oder aus dem Rachenspülwasser nach dem Gurgeln. Zur Aussagefähigkeit in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 liegen bislang aber weit weniger Erfahrungen vor als zu den gängigen Abstrichen aus den oberen Atemwegen (Stand: 5. Oktober 2020). Als kritisch wird beim Spucken und Gurgeln auch das Risiko einer vermehrten Aerosolbildung diskutiert.

Probengewinnung aus dem tieferen Atemtrakt
Je nach Stadium der SARS-CoV-2-Infektion kann sich das Virus in tiefere Regionen der Atemwege ausgebreitet haben und eventuell in den oberen Atemwegen nur noch kaum bis gar nicht mehr nachweisbar sein. Bei begründetem Verdacht erfolgt die Probenentnahme deshalb auch durch das Gewinnen von Auswurf (Sputum). Nur in der Klinik oder Facharztpraxis und unter entsprechender Betäubung werden in manchen Fällen auch Luftröhrensekret (Trachealsekret) entnommen oder im Rahmen einer bronchoalveolären Lavage die Bronchien und Lungenbläschen ausgespült.